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Self Controlled Energy-Neuro-Adaptive
Regulator
Die SCENAR-Therapie biete ich bei verschiedenen urologischen
Krankheiten ab Januar 2011 in meiner Praxis als
Behandlungsverfahren aus der integrativen Medizin an.
Die SCENAR-Therapie wurde in den 80er Jahren von russischen
Wissenschaftlern im Rahmen der Weltraumforschung entwickelt.
Seither wurde das SCENAR-Elektrotherapiegerät ständig
weiterentwickelt und fand vor ca. 10 Jahren den Weg nach USA und
Westeuropa.
Ziel der Therapie:
Die Behandlung von Schmerzzuständen, energetischer Ausgleich,
Anregung des Immunsystems und die Beschleunigung von
Heilprozessen.
Wirkungsweise:
Das Gerät erzeugt speziell modulierte Stromimpulse, die vom Körper
als körpereigene Impulse verstanden werden. Diese individuelle
Umwandlung der Impulse unterscheidet SCENAR-Therapie von anderen
Elektrotherapien, bei denen ein kontinuierlicher Impuls ausgesandt
wird. Nach einem Eingangsimpuls variieren alle folgenden Impulse
entsprechend den anlaufenden Regulationsprozessen des Körpers. Es
kommt zu vermehrter Ausschüttung von Neuropeptiden, den
Botenstoffen des Nervensystems und die Selbstheilungskräfte des
Körpers werden aktiviert.
Neben der lokalen Wirkung auf das Gewebe der Haut und den darunter
liegenden Strukturen kommt es zu einer ganzheitlichen Wirkung über
das periphere Nervensystem – d. h. über die Nervenfasern, die von
„außen“ (Haut, Muskeln, Gelenke, etc.) zum Gehirn und von dort
wieder zurück führen.
Die SCENAR-Therapie kann als klassische Regulationstherapie
bezeichnet werden, die den Körper auf ein gesundes Reaktionsniveau
reguliert.
Die Behandlung:
Es wird immer äußerlich und nur auf der Haut gearbeitet. Während
der Behandlung nimmt man ein Kribbeln über die Haut wahr.
Die angeregten Regulationsprozesse entfalten ihre Wirkung auch noch
nach Stunden, Tagen oder Wochen. Vorübergehend kann es zu einer
„Heilkrise“ die der „Erstverschlimmerung“ bei der homöopathischen
Behandlung ähnlich ist.
Der Körper zeigt damit lediglich an, dass er mit der
„Selbstreparatur“ begonnen hat. Grundsätzlich richtet sich die
Therapiedauer nach der individuellen Reaktionsfähigkeit des
Körpers, denn SCENAR - Behandlung setzt Selbstheilungsprozesse in
Gang.
Urologische Indikationen:
Harnwegsinfekte:
-chronisch
Blasenerkrankungen:
-Blasenkrämpfe
-Reizblase
-Blasenentleerungsstörungen
-Inkontinenz
Erkrankungen des männlichen Genitaltrakts:
-Prostatitis
-Nebenhoden – und Hodenentzündung
-Erektile Dysfunktion
Nierenkolik, Nachbehandlung bei Nierensteinzertrümmerung
Fertilitätsprobleme bei Mann und Frau:
bei unerfülltem Kinderwunsch erfolgt die Behandlung beider
Partner.
Ziel der Behandlung ist hierbei die Therapie von chronischen
Entzündungen, Schleimhautreizungen, Narben und Störfeldern,
Ausgleich des Hormonstatus.
Weitere Indikationen im Rahmen eines urologischen
Beschwerdebildes:
-Stärkung des Immunsystems
-Stressabbau
-Chronisches Müdigkeitssyndrom
-Narbenstörungen, Wundheilungsstörungen
Kontraindikationen:
Absolut:
-Herzschrittmacher
-Implantate, die durch Elektroimpulse beeinflusst werden
können.
Relativ:
-über Tumoren
-Metallimplantate direkt unter der Haut
-frische Thrombosen
-offene Wunden
-bei Schwangeren im Uterusgebiet
-akute Psychosen
Literatur: Ulrich Scherer, Christian W. Engelbert, SCENAR-Medizin
Lehrbuch und Therapieatlas, Styx Verlag 2007
Bilder: SCENAR Deutschland.
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