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Verpackungen greifen die Männlichkeit an: Unfruchtbarkeit aus der Konserve?
ANN ARBOR/OAKLAND
Bisphenol A hat östrogenähnliche Wirkungen, wird aber weiter auch in Lebensmittelverpackungen verwendet. Für Männer kann das unschöne Folgen haben. In einer Fertilitätsklinik in den USA bestimmte man die Bisphenol-A-(BPA) Konzentration im Urin von 190 Männern, die sich wegen eines unerfüllten Kinderwunsches vorstellten.
Hohe BPA-Konzentrationen, niedrige Spermienzahl
In 89% der Fälle war die Chemikalie nachweisbar. Je höher die Konzentration, umso schlechter war es um den Samen bestellt. Im Vergleich zur untersten BPA-Quartile um 23 % niedriger. Und im Ejakulat fand sich eine um 10% höhere Zahl an DNA-Schäden.
Eine andere Untersuchung beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Bisphenol-A-Konzentrationen und Potenzproblemen.
Hohe BPA-Exposition beeinträchtigt Sexualleben
Bei 427 Arbeitern mit hoher BPA-Exposition zeigten sich mit steigenden BPA-Urinspiegeln Erektionsstörungen, ein geringeres Ejakulationsvolumen, Libidoprobleme und eine Unzufriedenheit mit dem Sexualleben. Nach diesen Ergebnissen sollte vermehrt die Wirkung der Chemikalie auf Erwachsene erforscht werden.
Quelle:
Trisni AT et al., Reprod Toxical. 2010; online first Li DK et al., L Androl. 2010; online first
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